Wir starteten unseren Tag recht früh und machten uns auf den Weg zum nächstgelegenen Bahnhof. Mit dem Zug ging es für uns nach Barcelona. Alleine das Fahrkarten kaufen war recht spannend. Mit unserem bisschen Spanisch und Händen und Füßen schafften wir es die Tickets für Hin- und Rückfahrt zu kaufen.

Der Zug war leider so voll, dass wir alle bis auf Louisa die im Kinderwagen lag stehen mussten. Amélie hat das echt klasse gemacht! Die Fahrt war recht spannend, da die Bahnschienen direkt am Wasser entlang führen.
Wir hatten den perfekten Tag für einen Städtetrip erwischt. Es war sonnig aber nicht zu heiß.
Unsere Fahrt endete an der Station „Catalunya“ und wir kamen direkt beim Placa de Catalunya raus.

Dort musste ich Louisa erst mal stillen und Amélie nutze die Gelegenheit und ging mit Alex zu den Tauben. Sie erhielten von einer netten Dame Reis zum verfüttern und Amélie war glücklich und zufrieden.
Um einen Überblick zu erhalten gingen wir erst mal zur Touristeninformation. Danach schlenderten wir die Les Ramlas entlang bis Amélie uns in den Ohren lag, dass sie so Hunger hat und die Gaststätte zur goldenen Möwe uns ein Mittagessen bescherte.





Wir schlenderten etwas durch Barcelona, guckten uns die Straßen und diverse Plätze an. Nachdem wir uns die Basilica de Santa Maria von außen und nach einem Blick auf die Schlange dann nicht mehr von innen ansahen, gingen wir zu Fuß mit ein paar Spielplatz Stopps zur La Sagrada Familia. Wir hätten diese gern noch mal besichtig, allerdings war bei Amélie die Luft raus.

Da es schon so spät war und Amélie auf einmal Hunger bekam, dachten wir ach schnell noch zum Carrefour. Leider war der Weg weiter als gedacht und Amélie wurde durch ein Eis bestochen noch bis dahin durch zu halten. Dort bekamen wir noch ein Sandwich und Baguette für den Rückweg.
Leider gab es beim Carrefour kein Eis, sodass Amélie am Les Ramlas noch ein Eis für 2,60€ die Kugel bekam. Alex musste ganz schön schlucken, aber die gut gelaunte Amélie war es ihm wert.

Wir haben dann auf dem Placa de Catalunya noch das Eis und die Sandwiches genossen und sind dann zur Bahnstation.
Barcelona hat genauso wie London das System, dass wir durch eine „Tür“ mit unsere Karte mussten. Wir haben ewig gebraucht den Eingang für den Kinderwagen zu finden, da dieser bei den Ausgängen zu finden war.
Unten angekommen stellten wir fest, dass alle paar Minuten ein Zug fährt, wir durften aber nur 2 nehmen die auch in Canet de Mar hielten.
Nachdem der Zug nach einer Viertelstunden endlich kam, hatten wir sogar Glück und Amélie und Alex bekamen einen Sitzplatz. Die Zugfahrt war zuerst sehr entspannt, bis wir auf einmal vier Haltestellen vor unserem Ziel-Bahnhof nicht weiter fuhren. Alle stiegen aus dem Zug aus nachdem eine Durchsage kam. Wir haben natürlich nichts verstanden. Eine junge Spanierin bemerkte unsere Hilflosigkeit und erklärte uns, dass wir den Zug wechseln müssen. Sie nahm uns dann mit zum anderen Gleis.
Dort hatten wir natürlich keinen Sitzplatz mehr, da alles voll war. Nach dem eine Zeitlang nichts passiere und wir diverse Durchsagen nicht verstanden, bot ein netter junger Mann Amélie einen Sitzplatz an. Ich nutzte die Gelegenheit und fragte, was die Durchsagen hießen. Leider konnte der Mann kaum Englisch. Seine Aussage war nur „Man dead“ also dachten wir uns unseren Teil und warteten wie auch in Deutschland bis es endlich weiter ging.
Alex und ich waren sehr erschrocken darüber, wie schlecht gerade junge Menschen Englisch können.
Barcelona hat so viel zu bieten, dass wir nicht das letzte mal dort waren.